Dämmerungs-/Wolkenstrahlen

 
DÄMMERUNGSSTRAHLEN
entstehen durch die KONTRASTWIRKUNG ZWISCHEN AN LUFTMOLEKÜLEN, STAUBPARTIKELN UND KLEINSTEN WASSERTRÖPFCHEN GESTREUTEM SONNENLICHT UND LICHT IM WOLKENSCHATTEN

Die Kontrastwirkung beruht darauf, dass in den dunkleren Wolkenschatten weniger Licht gestreut wird als im helleren sonnenbeschienenen Teil der Atmosphäre. Je staubiger und feuchter die Atmosphäre desto stärker ist die Streuung und desto stärker ausgeprägt zeigt sich der Kontrast und somit die Dämmerungsstrahlen. Bei niedriger Sonnenhöhe oder während der bürgerlichen Dämmerung können diese fallweise auch den gesamten Himmel erfassen und sich auf der gegenüberliegenden Seite als Gegendämmerungsstrahlen zeigen.

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Dämmerungsstrahlen (Flughafen Tower Wien, 20.07.2007)
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Dämmerungsstrahlen (Rodaun, Österreich, 25.06.2008)

 
WOLKENSTRAHLEN
entstehen durch die KONTRASTWIRKUNG ZWISCHEN AN LUFTMOLEKÜLEN, STAUBPARTIKELN UND KLEINSTEN WASSERTRÖPFCHEN GESTREUTEM SONNENLICHT UND LICHT IM WOLKENSCHATTEN

Die Kontrastwirkung beruht darauf, dass in den dunkleren Wolkenschatten weniger Licht gestreut wird als im helleren sonnenbeschienenen Teil der Atmosphäre. Je staubiger und feuchter die Atmosphäre desto stärker ist die Streuung und desto ausgeprägter zeigt sich der Kontrast und somit die Wolkenstrahlen.

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Wolkenstrahlen (Fáskrúðsfjörður, Island, 02.09.2004)
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Wolkenstrahlen (Søre-Bergsfjord, Norwegen, 24.09.2009)
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Wolkenstrahlen bei niedriger Sonnenhöhe (Flughafen Tower Wien, 05.11.2014)

 

Andreas Pfoser, 18. Januar 2015

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